Mandala Shikhanda Vihara e.V. - Buddhismus in Lehre und Praxis


Liebe Dharma-Freunde,

Wenn der Buddhismus eines lehrt, dann die Eigenverantwortlichkeit. Sei Dir deines Einflusses bewusst, Du hast die Macht, Dich zu verändern; Du hast die Mittel, etwas wirklich bedeutsames aus deinem Leben zu machen. Was hindert Dich daran? Das lähmende Gift der falschen Vorstellung, was und wer das Ich ist - aber das sagt sich so leicht! Die größte Schwierigkeit besteht nämlich darin, das wahre, richtige und gute von den Einflüsterungen des Ego-Greifens mit seinem subtilen Narzissmus zu unterscheiden. Um effektiv und sicher richtig zu gehen, lautet der buddhistische Weg: "Others happiness comes first!" Das Glück der anderen steht vor dem eigenen an erster Stelle! Das ist ultra-provozierend, und alles sträubt sich in einem dagegen. Was sich da sträubt, ist das Ego-Greifen in Reinkultur.  Wenn man es schafft, das auch nur ein bisschen zu überwinden, kommt endlich Licht der erweiterten Erkenntnis in den Geist. Probiere es aus. Es gibt keinen anderen Weg. Auch nicht zu weltlichem Wohlstand und Glück...


Ein gesundes, glückliches neues Jahr des Feuer-Hahns wünschen wir!

Am 27. 02. feiert Tibet Losar, das neue Jahr des Mondkalenders...Was immer auch das Horoskop sagt, wie es angeblich werden soll, als Buddhisten wissen wir: wir können alles ändern!

 

Feiern wollen wir aber trotzdem: siehe Programm!


 

Die Existenz-Frage "Sein oder Nicht-Sein?" in der buddhistischen Antike -

Nagarjunas Philosophie

Vortrag von Geshe Palden Öser

 

 

 

 

 

Belehrungen zu

Nagarjunas

Bodhicittavivarana - Erklärungen des Erleuchtungsgeistes

 

Freitag, 10. März 19:00 Uhr

Samstag, 11. März 19:00 Uhr

 

Wie existieren wir? Wir erscheinen in der Welt, durchlaufen das Leben und sterben - was bedeutet diese Art von Sein? Nagarjuna befasste sich in radikaler Weise mit den Fakten, die dem Menschen auffindbar sind und ihn zu klaren Antworten kommen lassen. Er gilt als der bedeutendste Philosoph der indischen Antike,er hat das Verständnis der buddhistischen Sichtweise der "Leerheit" als relativer Existenzweise aller Phänomene in seinen Werken auf die Spitze getrieben und damit sowohl den Mahayana-Weg des Buddhismus, als auch das "System des Mittleren Weges", der fundamentalsten aller buddhistischen Denkschulen, begründet. Der Text Bodhicittavivarana geht auf die Sichweise der Substanzlosigkeit aller Phänomene ein, und erläutert intensiv die für die Erkenntnis und für ein sinnvolles Leben notwendigen Faktoren: der wichtigste ist - man würde kaum drauf kommen - Liebe.

 

Raum: Hebbelstraße 53, 14467 Potsdam, bei den Lebensenergie-Experten...

 

 

 


Wir möchten auf einen sehr interessanten und berührenden spirituellen Dokumentarfilm aufmerksam machen.


Urania Berlin e. V., An der Urania 17, 10787 Berlin, Telefon: (030) 218 90 91, www.urania.de

am Mittwoch, 01.03.2017 um 20:00 Uhr

"Ein Land singt: Om mani padme hum"
Ein Porträt über Khen Rinpoche Geshe Pema Samten von André Konarske
 
Der 97-minütige Dokumentarfilm porträtiert den außergewöhnlichen Lebensweg des buddhistischen Lehrers Khen Rinpoche Geshe Pema Samten, der heute sowohl in Tibet als auch in Deutschland lebt und lehrt. Die Biografie gibt einen anderen Blick auf das heutige Tibet, nimmt uns mit auf die Reise nach Indien und ist gleichzeitig auch die Geschichte einer Brücke zwischen Tibet und Deutschland. Er macht deutlich, wie wichtig auch heute noch das Wirken buddhistischer Meister ist.
 
"Bevor ich Mönch wurde, war ich cholerisch. Manchmal habe ich mich mit Leuten gestritten (...)Ich dachte mir, wenn ich die Lehren studiere, wird das alles langsam besser. Ich habe gehofft als Mönch werde ich glücklich. So bin ich Mönch geworden." Khen Rinpoche Geshe Pema Samten macht sich - damals noch ein einfacher aber willensstarker Bauernjunge - eigenständig auf den langen und teilweise beschwerlichen Weg Mönch und später Lharampa-Geshe - der höchste Ausbildungsgrad der tibetischen Klosteruniversitäten - zu werden. Die Biografie des buddhistischen Meisters zeigt die Hingabe und den tiefen buddhistischen Glauben der Menschen in Tibet, nimmt den Zuschauer mit auf die Reise ins Exil nach Indien und ist gleichzeitig auch die Geschichte einer Brücke zwischen Tibet und Deutschland. Khen Rinpoche, der seit 1999 Abt des tibetischen Dargye-Klosters ist und seit 2003 in Deutschland lebt und lehrt, fungiert heute auch als Botschafter zwischen der fernen Kultur Tibets und der westlichen Kultur Deutschlands. In beiden Ländern initiiert er verschiedene Projekte, um für das Wohl der Menschen zu sorgen. Dieser Wunsch findet sich nicht zuletzt im Mantra "Om mani padme hum" wieder. Mit dem Rezitieren dieser wenigen Worte wünschen sich die buddhistisch geprägten Menschen in Tibet über Generationen hinweg die Erlösung aller Lebewesen des Universums. So endet auch der Film nach ca. 97 Minuten mit den Worten Khen Rinpoches: "Meine Hoffnung und mein Wunsch ist es, dass alle friedlich leben können, dass sie glücklich werden." 
 

Nähere Einzelheiten und Informationen zum Film, den Trailer sowie Ansprechpartner finden Sie unter: www.pema-samten.de
Zur Entstehung und Finanzierung des Films gibt es Infos unter: https://www.startnext.com/om-mani-padme-hum



Shantideva, Bodhicharyavatara,

Auszug aus dem 3. Kapitel

 

Wer auch immer sich mit meinem Ich befasst, selbst wenn er sich zornig über mich erregt, möge ihm gerade das zur Ursache für die Erfüllung aller seiner Ziele werden. Die schlecht über mich reden, die mir schaden und die mich auslachen, die mir gewogen sind, oder denen ich gleichgültig bin, mögen sie alle der Buddhaschaft teilhaftig werden. 

(…)

 Zur Vernichtung des Todes in der Welt ist dieses Lebens-Elixier bestimmt (Die altruistische Geisteshaltung der Liebe, Bodhicitta),

als ein unerschöpflicher Schatz die Armut der Welt befriedend.

Es ist die beste Medizin, um die Krankheit „weltliche Existenz“ zu heilen,

und ein Baum zum Rasten für die vom Umherschweifen auf den Reisen der Existenz ermüdete Welt.

Es ist in gleicher Weise die für alle begehbare Brücke, Elend zu überqueren,

und wie der im Bewusstsein aufgehende Mond beruhigt es die Glut der Geistesgifte der Welt. (…)

 


 

Offene Meditation

immer dienstags

19:30 Uhr

 

Hebbelstraße 53, 14467 Potsdam

in den Räumen der

"Lebensenergie-Experten"

 

 

 

 

 

 

 

 

Im Februar geht es weiter mit den sechs Faktoren, den eigenen Geist voran zu bringen...

 


"Kringellocken-Kloster" ,

mandala shikhanda vihara ist der vieldeutige Name eines Nonnen-Klosters der indischen Antike. Er bezieht

sich auf die Kreislocken des Buddha, die eines seiner besonderen körperlichen Kennzeichen sind. Und er lässt die Kämpferin Shikhanda aus dem indischen Epos Mahabharata anklingen, die mithilfe von Wunschgebeten zum Krieger wurde. Aber auch der Bodhisattva der Weisheit, Manjushri, trägt den Beinahmen Shikhanda. Kringellocken-Kloster enthält darüber hinaus ein fröhliches Augenzwinkern der Namensgeber, als Titel für ein Kloster, deren Insassen den Vorschriften gemäß gar kein Haar tragen...

 

Das Kringellocken-Kloster in Potsdam widmet sich der Vermittlung der Lehren des

Buddha in eben diesem Geist: Offen für alle Richtungen der buddhistischen Traditionen, aber auf dem wissenschaftlichen Boden der Moderne fussend, und in achtungsvollem Respekt gegenüber anderen  Religionen und Philosophien, soll es eine Oase für den geistigen Sucher sein, in der er Wärme, Denkanstöße und Freude findet.

Wer Buddhismus in Theorie und Praxis kennen lernen, studieren und praktizieren möchte, ist herzlich willkommen!