Aktuelle Veranstaltungshinweise



Dienstag 12. März

 

19: 30 – 21:00 Uhr

 

Philosophie und Meditation im März

„Buddhismus und mein Leben“

 

Thema heute: Klarere Sicht auf die Realität gewinnen


 

Mittwoch, 13. März

 

18:30 – 20:00 Uhr

 

Yoga und Meditation

 

 

 

Dienstag, 19. März

 

19:30 – 21:00 Uhr

 

Philosophische Meditation

Thema heute "Böse Erfahrungen, und wie man damit umgeht"

 


 

Mittwoch, 20. März

 

18:30 – 20:00 Uhr

 

Yoga und Meditation

 

 

Dienstag, 26. März

 

19:30 – 21:00 Uhr

 

Udanavarga – Aussprüche, die den Geist erheben

Mit Geshe Palden Öser

 

Zeitlose Weisheits-Perlen der buddhistischen Antike,

kommentiert von kompetenter Seite…einem gelehrten tibetischen Mönch mit dem höchsten Abschluss der Klosteruniversität Sera Je aus der Tradition des

Dalai Lama.

 

 

 


Meditation im März

Themen zu

"Buddhismus und mein Leben..."

immer dienstags, 19:30 Uhr

Dortustr. 66 I 14467 Potsdam

im Hinterhof ganz rechts

(Eingang über die Nummer 68...)

 

Kosten: Auf Spendenbasis

(Spende von ca. 5 € empfohlen)

 

 

 Termine im März:

 

12. März: "Klarere Sicht auf die Realität"

Der Buddhismus lehrt, es gebe eine Diskrepanz zwischen der Art, wie wir unser Leben wahrnehmen und der Realität, wie die Welt tatsächlich beschaffen ist. Was damit gemeint ist, und wie es verstanden werden kann, ist Thema des Abends.

 

19. März: "Böse Erfahrungen, und wie man damit umgeht"

Niemandem bleiben schreckliche Erfahrungen vollkommen erspart. Doch es gibt Denk- und Praxiswege, sich von der Macht der schrecklichen, traumatisierenden Erfahrungen zu befreien. Durch systematische Betrachtung der Geschehnisse aus anderen Perspektiven und das Gewinnen von Weite im Geist, kann man sich selbst von zwanghaften Gefühlen durch Vergangenes befreien

 

26. März: Geshe Palden Öser - Udanavarga

 

 Bild: Frank und Antoin Schiemann



26.02 I 19:30 Uhr

 

Unterweisungen mit

Geshe Palden Öser

zum Lehrtext:

UDANAVARGA - Verse, die den Geist erheben

 

Die Vers-Sammlung des südlichen Buddhismus mit Namen Dhammapada ist vielen auch im Westen mittlerweile bekannt. Die nördliche Sanskrit-Tradition birgt ebenfalls solch einen Schatz tiefgründiger philosophischer und poetischer Verse zu grundlegenden Fakten des Daseins und der buddhistischen Lehre, die bedenkenswert sind. Das antike Werk wurde schon früh ins Chinesische und später auch ins Tibetische übersetzt. Etliche der Verse finden sich auch im Dhammapada. Sie werden wegen ihrer Prägnanz häufig rezitiert und eignen sich ideal für tiefere Betrachtungen und Medtationen.   Geshe Palden Öser wird die Verse lehren und kommentieren, um ihren Gehalt in allen Facetten zum Funkeln zu bringen.

 

Ort: Dortustraße 66 im Hinterhof rechts, 14467 Potsdam

(Eingang über die Nummer 68...)

 

Weitere Termine mit Geshe Palden Öser  im ersten Halbjahr 2019 :

 

26. 3. I 23. 4. I 28. 5. I 25. 6.

 

 


Yoga und Meditation mit Jutta Freiberg

 

Entspannung und Konzentration

Die Sitzungen dienen dem Zweck, den in unserem Alltag oft vernachlässigten Körper durch gezielte Übungen zu lockern und Anspannung durch Stress abzubauen.

Körper und Geist werden in harmonische Balance gebracht. Konzentration, Atem-Meditation und Achtsamkeits-Übungen auf Körper und Geistiges helfen, sich seiner selbst wieder in Harmonie bewusster zu werden und damit auch anderen gegenüber gelassener und wohlwollender zu sein.

 

Lockere Kleidung ist bei den körperlichen Übungen hilfreich!


Blog:

 

Ernsthaftigkeit mit Gelassenheit, Freundlichkeit und Humor

 

Ein westlicher Philosophie-Dozent machte neulich die Erfahrung: Bereits die Angabe, dass er sich aus privatem Interesse mit buddhistischer Philosophie befasse, brachte ihm befremdende Seitenblicke und massive Abwehr von Kollegen ein. Die Heftigkeit der Reaktionen überraschte ihn. Zugegeben, es fällt schwer, sich daran zu gewöhnen, für geistig nicht voll zurechnungsfähig gehalten zu werden, nur weil man sich mit einer indischen Lehre der Antike befasst, die eine große Bedeutung für die gesamte geistige Kultur Asiens hatte und immer noch hat - der Kultur von Milliarden von Menschen. Studierte man Aristoteles oder Platon, würde einem das nicht so ergehen. Hinter dieser Verwerfung stecken schlichte Unkenntnis der Inhalte und ihrer Geschichte, postkoloniale westzentrierte Hybris und nicht zuletzt eine Diskreditierung durch allzu krude Blüten der westlichen Esoterik, die dem Ansehen der östlichen Lehren allgemein geschadet haben. Das war hier nicht immer so: Schon Goethe lernte Sanskrit, es gehörte zum Bildungskanon von Gymnasial-Lehrern, neben Latein und Altgriechisch auch das altindische Sanskrit zu beherrschen. Über die Seidenstraßen und den römischen Seehandel kam viel mehr Geistesgut aus dem fernen Osten zu uns, als uns bewusst ist, und hat maßgeblich auch christliches Kulturgut beeinflusst.

 

Buddhismus ist so viel mehr als bloß irgendein antikes Denken. Er ist ein Weg zur Freiheit - aus „selbst-bewirkter Unmündigkeit“, wie Immanuel Kant das Grund-Dilemma des Menschen formulierte.  Er ist ein Trainingsweg, der zu Erkenntnis führt, zur Quelle, die den inneren geistigen Durst endgültig zu stillen vermag. Wer sucht, wird finden.  Hat Buddhismus Schattenseiten? Die Lehre selbst hat keine, aber in den Jahrtausenden seiner Entwicklung und Erweiterung haben sich viele Schlacken gebildet, und sie bilden sich noch. Darunter immer auch Versuche von Einzelnen, das allgemeine Ansehen der Lehre und derjenigen, die mit ihr zu leuchtenden Persönlichkeiten reiften, für egoistischen persönlichen Geltungsdrang zu missbrauchen. Gerade hier im Westen sind seriöse, authentische Studienmöglichkeiten für Buddhismus rar. Selbsternannte Pseudo-Institutionen dagegen nehmen breiten Raum ein. Wie kann man sich als Interessierter da orientieren? Niemals das eigene Urteilsvermögen, die eigene Souveränität und Verantwortung für das eigene Leben aufgeben! Alles was eng, exklusiv, restriktiv und intolerant daherkommt, ist kein Buddhismus. Die buddhistische Lehre ist durch Weite, liebevolle Güte und gelassene Weisheit gekennzeichnet. Jegliche Form von Bevormundung, das Schüren von Angst oder Erzeugen von Druck sind ihr fremd. Buddhismus ist eine Studien- und Wissens-Religion, deren Inhalte sich durch Alltagsverhalten und Meditation in der Praxis bewähren müssen. Es braucht zwar Selbst-Disziplin, aber der Weg zur Freiheit führt über selbstbewusstes Vertrauen, nicht über blinden Gehorsam. Intelligente Skepsis ist ein unverzichtbares geistiges Instrument zur Erkenntnis, solange sie mit Offenheit gepaart ist. Es gilt im wissenschaftlichen Sinne zu prüfen - und es heißt:

„Jedes wahr gesprochene Wort ist Buddha-Wort“…